Evangelische Kirchengemeinde "Zum Heiligen Kreuz" zu Kreuzwertheim

Grüß und Gott und ein Herzliches Willkommen!

Schön, dass Sie hier sind.

Hier auf unserer Homepage können Sie sich über unsere Kirchengemeinde und das Leben in ihr informieren.

Dabei ist das Wort „homepage“ durchaus wörtlich zu nehmen: Unsere Gemeinde ist uns Heimat und Zuhause: hier leben und glauben Menschen mit unterschiedlichen Berufen, aus verschiedenen Generationen und mit vielfältigen Interessen. Aber wir sind verbunden in Jesus Christus als dem einen Grund, der uns trägt.

Wir sind einander wichtig, wir hören einander zu und kommen miteinander und mit Gott ins Gespräch. Unser Gemeindeleben gestalten wir gemeinsam und kreativ.

Unsere Türen sind offen für alle Neugierigen, Mitteilsamen, Helfenden und Fragenden.

Kommen Sie doch einfach mal vorbei - wir freuen uns auf Sie.

Und nun viel Vergnügen beim Stöbern in unseren Angeboten

Bleiben Sie behütet und Gott segne Sie!

Herzlich

Ihre Pfarrerin Stephanie Wegner

Kinderkino am 22. Oktober

Kinderkino
Bildrechte: J. Wittmann

Hey,

Film ab! Weißt Du was eine „ofrenda“ ist oder wie in Mexico an die Menschen gedacht wird, die nicht mehr auf unserer Erde sind?

Im Kinderkino zeigen wir Dir etwas mexikanische Kultur – Salsa und Rhythmus ist auch dabei. Komm einfach vorbei!

Wann:       Freitag, 22. Oktober 2021 um 16.00 Uhr

Wo:           Gemeindehaus Birkenstraße 22,
                  97892 Kreuzwertheim

 Eintritt frei / Spende erwünscht

             Es freuen sich auf Dich!

                             Dein Kinderkino-Team mit Diakon Jonas Wittmann

                             jonas.wittmann@elkb.de  ///  0172/131 5055

Alles neu - macht .... der Peter!

Schon seit Jahren war,
so wurde mir gesagt,
auf diesem Weg ganz klar,
dass es im Winter nicht behagt.
und auch nicht bei vielem Regen
über diese Stell zu gehen.

Denn der Weg war schief und also Sammelbecken,
für Regenwasser, Schnee und eisig Flecken.
Doch dieses hat ein Ende jetzt, denn unser Gartenmeister Peter
nach dem Motto: „Jetzt sofort und nicht erst später“,
hat bei Sonnenschein und Hitze,
ausgehebelt jede Ritze,
ausgemustert alle Steine,
aufgefüllt mit Kies das Loch alleine,
und am Ende alles wieder zugedeckt,
nicht dass Ihr deshalb erschreckt:

Der Kirchweg sieht jetzt aus wie neu - nur besser!
Und auch, wenn im Herbst es wieder nässer
und im Winter wieder friert:
Peters Werk den Garten ziert
und alle sicher laufen lässt!

Danke, Peter - nach Corona gibt’s dafür ein Fest!!

„Seid barmherzig wie auch euer Vater barmherzig ist.“ (Lk 6, 36)

So lautet die Jahreslosung für 2021. Das Jahresmotto sozusagen.

Und es ist ein gutes Motto, besonders in diesem Jahr. Denn Barmherzigkeit ist gerade ein bisschen Mangelware.

Aber was ist denn eigentlich damit gemeint?

Für uns ist Barmherzigkeit vielleicht manchmal ein Containerwort - beliebig befüllbar, Hauptsache irgendwie mit Seelen-Wellness verbunden.

Für Jesus aber ist Barmherzigkeit ganz klar und deutlich definiert, nämlich durch unser Tun:

„Liebet eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen. Segnet, die euch verfluchen; bitte für die, die euch beleidigen. Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun, so tut auch ihnen. Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch gegeben.“ - Deutlicher lässt es sich kaum sagen.

Und was er sagt, hat seine Relevanz für heute nicht verloren. Im Gegenteil.

Gerade ein Blick auf die jüngsten Ereignisse in den USA, aber auch auf unsere Gesellschaft zeigen: Barmherzigkeit ist nötiger denn je. Unser Umgang miteinander, die politische Auseinandersetzung mit gegensätzlichen Positionen und speziell die Diskussion um den richtigen Weg aus der Pandemie sind zunehmend geprägt von Unduldsamkeit. Verurteilungen der jeweils anderen Meinung sind an der Tagesordnung, die Diskussion ist geprägt von Polemik anstelle der gemeinsamen Suche nach Lösungen. Und die Kommentare in den sozialen Medien und Nachrichtenforen erliegen zunehmend der Versuchung, den Gesprächspartner zu beleidigen und zu diffamieren.

Die Nerven unserer Gesellschaft liegen blank - und wir tun gut, uns daran zu erinnern, dass auch unsere Worte nicht immer auf die Goldwaage gelegt werden sollten.

Also seien wir barmherzig - geben wir uns und einander eine Chance, gemeinsam Partei für diese unheile Welt und ihre Menschen zu ergreifen. So wie es uns Jesus Christus vorgelebt hat.

Stephanie Wegner